Swö kollektivvertrag verwendungsgruppen

Das Recht auf kollektives Feilschrecht wird durch internationale Menschenrechtskonventionen anerkannt. In Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird die Fähigkeit, Gewerkschaften zu organisieren, als grundlegendes Menschenrecht bezeichnet. [5] Punkt 2 Buchstabe a der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über die Grundprinzipien und Rechte am Arbeitsplatz definiert die “Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen” als wesentliches Recht der Arbeitnehmer. [6] Das Übereinkommen über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Rechts auf Organisation von Organiern von 1948 (C087) und mehrere andere Übereinkommen schützen insbesondere die Tarifverhandlungen durch die Schaffung internationaler Arbeitsnormen, die Länder davon abhalten, das Recht der Arbeitnehmer auf Mitgesellschaft und kollektivzuverhandeln zu verletzen. [7] Die Arbeitgeber stimmten zu, dass es in ihrem Interesse wäre, die Lohn- und Arbeitsbedingungen zu harmonisieren und das stark fragmentierte und intransparente System von Tarifverträgen von außerhalb des Sektors (z. B. Handel) und ein lückenhaftes Regelwerk über Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen zu ersetzen, die nicht unter Tarifverträge fallen. Ihre Wahrnehmungen und Interessen scheinen besonders durch das breitere institutionelle Umfeld in den nationalen Tarifverhandlungsfeldern beeinflusst zu werden, das Normen und Ideen der Zusammenarbeit fest verankert hat und fast 100 % der Arbeitnehmer abdeckt (Pernicka und Hefler 2015). Darüber hinaus haben die Arbeitgeber ein besonderes Interesse an flexiblen Arbeitszeiten zum Ausdruck gebracht, die von den gesetzlichen Normen abweichen. Dies kann nur durch den Abschluss eines Tarifvertrags erreicht werden (Interviews 04, 06 und 13).

Die geplante “Osterweiterung” der EU hatte Befürchtungen über den Zustrom billiger Arbeitskräfte geschürt, die die Löhne senken würden und nur durch einen nationalen sektoralen Mindestlohn konterkariert werden könnten (Interviews 03 und 12). Darüber hinaus wollten die Arbeitgeber vermeiden, in Verhandlungen mit regionalen Finanzierungsquellen für soziale Dienste gegeneinander ausgespielt zu werden. Schließlich waren sich die Arbeitgeber darin einig, dass gut qualifizierte Arbeitskräfte eingestellt und die Attraktivität von Sozialberufen für junge Menschen erhöht werden müssen. Außerdem würde die nationale Harmonisierung und Anerkennung von Berufsqualifikationen die geografische und berufliche Mobilität der Arbeitnehmer verbessern. Auch die Gewerkschaften teilten diese Ziele und Interessen weitgehend. Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter erkennen an, dass die BAGS-Vereinbarung aus den gemeinsamen Vereinbarungen und dem Ziel resultiert, “gemeinsam etwas Großes, etwas Gutes für alle” in der Branche zu schaffen (Interview 02). Sie betonten auch, dass eine solche Kräftekonstellation aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Kostenwettbewerb und Sparpolitik nicht mehr möglich sei (Interview 13); die derzeitige Marktlogik behindert Praktiken der bundesweiten Zusammenarbeit und Koordinierung bei der Lohnfestsetzung. Im Juni 2007 prüfte der Oberste Gerichtshof Kanadas ausführlich die Gründe für die Beachtung von Tarifverhandlungen als Menschenrecht.

Im Falle der Vereinigung der Untersektoren Der Teilsektor/Im Fall von Einrichtungen