Tarifvertrag zur entgeltumwandlung für beschäftigte des bundes und der länder

Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter.

Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben. Für die Vergütung von Lehrern mit Arbeitnehmerstatus gelten die Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Sektor der Länder (TV-L). In Berlin werden Lehrer nur als Angestellte eingestellt. Sachsen hat beschlossen, dass von 2019 bis 2023 vorerst neu eingestellte Lehrer mit kompletter Ausbildung Beamte sein können. Die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer im Unterricht verbringen müssen, variiert von einer Schulart zur anderen sowie von Land zu Land. Ein Zeitraum ist in der Regel 45 Minuten lang.

Als Beispiel dienen folgende Zahlen für das Schuljahr 2017/2018 und beschränken sich auf die in den meisten Bundesländern zu findenden Schularten: Die Vergütung von Lehrern mit Beamtenstatus setzt sich aus einem Grundgehalt, Einer Familienbeihilfe und anderen Zulagen zusammen. Das Grundgehalt richtet sich nach der Gehaltsgruppe und der Gehaltsstufe. Wenn ein Lehrer zum ersten Mal Beamter wird, beginnt er in der Regel in der 3-5. Klasse und steigt nach zwei Jahren und dann alle drei bis vier Jahre in die nächste Gehaltsstufe auf.